Wir hoffen: niemand! Und doch hatte es in der vergangenen Woche den Anschein, als stünde das Abendland – zumindest in Göppingen – vor dem Untergang. Da haben doch tatsächlich die Fraktionen von B’90/GRÜNE und den FREIEN WÄHLERN GÖPPINGENS(VuB) die Dreistigkeit begangen, eineZählgemeinschaft zu bilden. Sie wollen so in den kommunalen Gremien bestmöglich vertretensein. Nichts Ungewöhnliches. Das gab es in den unterschiedlichsten politischen Zusammensetzungen schon immer. Nur diesmal fanden OB und einzelne Gemeinderäte anderer Fraktionenein moralisches Haar in der Suppe. Welches?Doch nicht etwa, weil eventuell der frühere EVF-Chef in das Aufsichtsgremium gehen könnte? Ein solcher Vorgang wirdgerade in mittelständischen Betrieben angestrebt; trägt das doch zur erfolgreichen Fortentwicklung des Unternehmens bei. Übrigens haben wir das Vergleichbarekürzlich in der Sparkassenorganisation erlebt – ohne Theaterdonner!
Die Göppinger Bürger haben gewählt. Zwei Fraktionen bemühen sich, ihre besten Frauen und Männer instädtische Gremien zu bringen. Wählerinnen und Wähler wünschen das so. Ein Teil des Rathauses tobt. Fortsetzung folgt: die FREIEN WÄHLER GÖPPINGEN (VuB) haben noch mehr Kandidaten-und zwar richtig gute! Wir werden alle in den kommenden Wochen vorstellen.
Und noch eins zum Schluss: Die FREIEN WÄHLER GÖPPINGENS (VuB) haben nicht um einen Sitz gebettelt, nein, B’90/GRÜNE sind auf uns zugekommen und haben angefragt, ob nicht unser Fachmann in das Fachgremium gehen möchte. Warum? Die VuB. hatte in den letzten 5 Jahren B’90/Grüne ermöglicht, auch im Fachgremium zu arbeiten. Den moralinsauren Zeigefinger zu erheben, erübrigt sich also – sowohl im Gemeinderat als in der Lokalpresse.